Sally Nicolaj Philipsen (29.1.1879-15.5.1936)

Sally Nicolaj Philipsen (*29.1.1879 in Kph., †15.5.1936 in Kph.) studierte an der Akademie
der Künste in Kopenhagen unter Frants Henningsen und Otto Bache (1896-1901).
Nach seinen Studien bereiste er Italien (1903, 1907 - ca. 1 Jahr, davon 6 Monate in Assisi; 1928), Frankreich
(Paris 1910, 1927), Deutschland, die Niederlande und Schweden.
Er war Mitglied der "Malende Kunstneres Sammenslutning" und "Charlottenborg Maler".
Er stellte aus bei Landsudstillingen in Aahus and hatte diverse eigene Ausstellungen.
Sally Philipsen begann zunächst Portraits zu malen.
1910 ging er nach Paris und lernte den Impressionismus kennen. Das beeinflusste seine Art
zu malen, und lenkte seine Aufmerksamkeit auf Motive wo Licht und Atmosphäre dominieren.
Er wurde auch in Dragoer inspiriert und von Malern im Mariager Fjord.
Künstler wie Fridolin Johansen und Albert Gottschalk beeinflussten ihn.
Mehrere seiner Werke hängen u.a. im Teatermuseet in Kopenhagen (Portraits der Schauspieler Emmanuel Larsen 1906,
Albrecht Schmidt 1911, und Sophus Erhardt 1916).

Zeitgenössisches Foto eines Gemäldes von Sally
Philipsen (1910). Das Original ist verschollen.
Dieses stark symbolbeladene Bild enthüllt die Art und Weise wie enge Freunde den jungen
Komponisten Rued Langgaard (1893-1952) sahen: die Virtuosen-Ähnlichkeit von Liszt, der in die Ferne schaut wie in
eine heilige Welt der Künste.
Die ersten 7 abgebildeten Ölgemälde (plus Selbstportrait) stammen aus der Sammlung von Christian Starke.

Signatur von Sally Philipsen

Selbstportrait von 1906